9 Plätze 9 Schätze - Die Giglachseen Auf der Suche nach dem schönsten Platz Österreichs: Für uns einer der schönsten Plätze Österreichs, für dich auch?
Die Giglachseen, eingebettet in den Schladminger Tauern, sind ein wahres Naturjuwel, das Dich in eine wunderschön gepflegte Kulturlandschaft entführt, voller Naturbesonderheiten, unglaublichem Wasserreichtum und traditionellem Almleben.
Der schönste Platz Österreichs 2024
Die Giglachseen
Nach dem Erfolg des Friedenskircherls im Jahr 2022 war die Region Schladming-Dachstein auch in diesem Jahr im Rennen um den schönsten Platz Österreichs mit dabei. Heuer belegten die Giglachseen in der ORF Sendung "9 Plätze - 9 Schätze Österreichs" den dritten Platz.
Vielen Dank für deine Stimme!
„9 Plätze – 9 Schätze“
ORF suchte wieder
Insgesamt 27 Auswahlplätze hatten sich der telefonischen Vorauswahl gestellt, drei aus jedem Bundesland. Die jeweiligen Landessieger traten im großen Finale von „9 Plätze – 9 Schätze“ am Nationalfeiertag um den ersten Platz an.
Den Sieg sichterte sich die Gadaunerer Schlucht in Salzburg zweite Platz ging an Maria Taferl in Niederösterreich, Platz drei holten sich unsere Giglachseen. Die neun Orte wurden von Armin Assinger und Barbara Karlich sowie neun Moderatorinnen und Moderatoren aus den Bundesländern sowie neun prominenten Jurymitgliedern präsentiert.
„9 Plätze – 9 Schätze“
ORF suchte wieder
Insgesamt 27 Auswahlplätze hatten sich der telefonischen Vorauswahl gestellt, drei aus jedem Bundesland. Die jeweiligen Landessieger traten im großen Finale von „9 Plätze – 9 Schätze“ am Nationalfeiertag um den ersten Platz an.
Den Sieg sichterte sich die Gadaunerer Schlucht in Salzburg zweite Platz ging an Maria Taferl in Niederösterreich, Platz drei holten sich unsere Giglachseen. Die neun Orte wurden von Armin Assinger und Barbara Karlich sowie neun Moderatorinnen und Moderatoren aus den Bundesländern sowie neun prominenten Jurymitgliedern präsentiert.
Wichtige Informationen
Bis zum 3. November ist die Mautstraße zu den Giglachseen – abhängig von der Witterung – befahrbar. Ab dem 4. November wird die Straße in die Wintersperre versetzt, und ab der Strickbrücke bleibt die Schranke geschlossen. Bitte beachten: Reisebusse dürfen die Straße aktuell nicht nutzen, und auch zukünftig sind Einschränkungen geplant. Wanderungen zu den Giglachseen ist jedoch weiterhin möglich.
Aktuell ist die Öffnung der Mautstraße mit Christi Himmelfahrt, d. h. Donnerstag, 29. Mai 2025 geplant. Witterungsbedingte Änderungen sind vorbehalten.
Die Hütten rund um die Seen sind aufgrund der frostigen Nächte auf fast 2.000 Metern Seehöhe bereits geschlossen. Dennoch ist eine Wanderung zu den Giglachseen weiterhin machbar, jedoch solltest du deine eigene Jause mitnehmen. Bitte denk daran, deinen Müll wieder einzupacken und nichts in der Natur zu hinterlassen. Im Bereich Giglachseen stehen dir aktuell leider KEINE öffentliche Toiletten zur Verfügung. Die Moarhofalm ist jedoch noch für Einkehrer geöffnet.
Der Ursprungquellweg - von der Ursprungalm zu den Giglachseen – ist mit der Schwierigkeitsstufe LEICHT gekennzeichnet.
Die Obertaler Almenrunde über den Duisitzkarsee zu den Giglachseen und wieder zurück ins Obertal ist mit der Schwierigkeitsstufe MITTEL gekennzeichnet.
Kondition: 2 von 6 | Technik: 2 von 6
Strecke: 9.6 km | Dauer: 03:30 h | Aufstieg: 350 m | Abstieg: 350 m
Kondition: 4 von 6 | Technik: 4 von 6
Strecke: 13.01 km | Dauer: 06:00 h | Aufstieg: 1022 m | Abstieg: 855 m
oder auch "Der Knappenfrevel am Giglachsee"
"Die Sage vom Stierschinden"
Die Sage erzählt, dass die Silberminen am Giglach im Schladminger Obertal einst großen Reichtum brachten. Die Bergknappen, die dadurch zu Wohlstand und Ansehen gelangten, wurden jedoch stolz und übermütig. Sie begannen zu prassen, zu zechen und trieben allerlei Unfug.
Eines Tages kamen sie auf die verwegene Idee, einen Stier von einer nahen Almweide zu stehlen. Sie zogen dem lebendigen Tier die Haut ab, wickelten sie um seine Hörner und trieben es talwärts. Beim Glockenhäusl brach der gequälte Stier schließlich tot zusammen.
Kurz darauf kündigte sich die Strafe für diese grausame Tat an. Ein Knappe hörte den Ruf eines Vogels, der warnte: "Giglach, mach's Loch zua, die Knappen treibent Übermuat!" Der Knappe überbrachte diese Warnung den anderen, doch sie lachten ihn nur aus und verspotteten ihn.
Als die Bergleute wieder einmal in der Grube beim Kartenspiel saßen, hörte derselbe Knappe das Rauschen des Baches und warnte erneut. Doch auch diesmal erntete er nur Spott und Gelächter.
Kurz darauf brach der Bach mit einem gewaltigen Wasserschwall in die Grube ein, und alle ertranken. Nur der Knappe, der die Warnungen ausgesprochen hatte, konnte sich retten.
Mit einem Schlag wurden 300 Frauen zu Witwen und viele Kinder stürzten in Not und Elend.
Auf den Spuren der Bergknappen
In der Geschichte Schladmings spielte der Bergbau über Jahrhunderte hinweg die zentrale Rolle. Geblieben sind viele Geschichten, Mythen und Sagen. Aber auch Handfestes und Sichtbares wie Bergbaustollen oder wertvolle Relikte in zwei sehenswerten Museen. Wie haben die Bergknappen einst gelebt? Wie haben sie gearbeitet? Nach welchen Schätzen haben sie in den Schladminger Tauern gesucht und gegraben? Wie haben sie diese gefunden, transportiert und veredelt?
Auf den Spuren der Bergknappen
In der Geschichte Schladmings spielte der Bergbau über Jahrhunderte hinweg die zentrale Rolle. Geblieben sind viele Geschichten, Mythen und Sagen. Aber auch Handfestes und Sichtbares wie Bergbaustollen oder wertvolle Relikte in zwei sehenswerten Museen. Wie haben die Bergknappen einst gelebt? Wie haben sie gearbeitet? Nach welchen Schätzen haben sie in den Schladminger Tauern gesucht und gegraben? Wie haben sie diese gefunden, transportiert und veredelt?